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Historie Solothurner Kalender

Solothurner Kalender_St Ursen Kalender 18551854 erschien der Solothurner Kalender erstmals bei der Druckerei Schwendimann. Damals hiess er noch Solothurner Hauskalender. Der Umfang betrug bei der ersten Ausgabe 52 Seiten. Das Titelbild zeigte eine Ansicht von Westen her auf die Stadt Solothurn mit ihren vielen Türmen.

Kalendarium, Marktverzeichnis, Erzählungen waren schon damals wichtige Bestandteile des Inhaltes. Dazu kamen die Berichte über die Regenten Europas und Umrechnungstabellen vom alten zum neuen Geld.

 

Bei der Ausgabe 1856 umrahmten das Titelbild die beiden Stadtpatrone Urs und Viktor. Der Titel wurde auf SanktUrsenKalender geändert. Dieser war sehr stark auf die Stadt Solothurn ausgerichtet.

 

1892 ging das Verlagsrecht an die neu gegründete Buch- und Kunstdruckerei Union AG über. Dort wurde er bis 1977 von den jeweiligen Redaktoren des Solothurner Anzeigers betreut.

 

Solothurner Kalender_St Ursen Kalender 19601977 übernahm Dr. Otto Allemann, Professor an der Kantonsschule in Solothurn, die Redaktion des SanktUrsenKalenders. Er griff sogleich auf den ersten Titel des Kalenders zurück, und dadurch wurde der Kalender ab der Ausgabe 1977 als Solothurner Kalender herausgegeben. An Stelle des gewohnten Titelbildes mit der Kathedrale folgten nun wechselnde Abbildungen, die die Möglichkeit eröffneten, alte Solothurner Meister und auch lebende Künstler mit ihrem Wirken vorzustellen.

 

1982 nahm Elisabeth Pfluger Einsitz in die Redaktion. 1988 kam Dr. Jean-Pierre Simmen als Koredaktor dazu. Die Ausrichtung des Kalenders wurde auf den ganzen Kanton Solothurn ausgedehnt mit dem Ziel, dass aus jeder Region mindestens ein Beitrag in jeder Ausgabe erschien. Ab diesem Zeitpunkt erschienen auch die Gedenktafeln an die Verstorbenen wieder regelmässig in jeder Ausgabe.

Anfang der Neunzigerjahre ging das Verlagsrecht von der in Schwierigkeiten geratenen Union an den Verleger Franz Kamber, einen gebürtigen Hägendörfer.

 

Solothurner Kalender_St Ursen Kalender 20032001 verkaufte Franz Kamber das Verlagsrecht des Solothurner Kalenders an die Merkur Druck AG in Langenthal, wo der Kalender bereits einige Jahre gedruckt wurde.

 

Bis zur Ausgabe 2004 betreute Elisabeth Pfluger den redaktionellen Teil des Solothurner Kalenders. Seit der Ausgabe 2005 unterstützt sie Heinz Rudolf von Rohr aus Solothurn im Redaktionsteam.

 

Mit der Ausgabe 2006 wurde der Inhalt des Kalenders erstmals im Farbdruck hergestellt.

 

Solothurner Kalender_St Ursen Kalender 2007Für die Ausgabe 2007 war erstmals Heinz Rudolf von Rohr alleinverantwortlicher Redaktor.

 

Bei der Ausgabe 2009 wurde Heinz Rudolf von Rohr erstmals in der Redaktion von Monika Frischknecht aus Zuchwil unterstützt.

 

Die Ausgabe 2010 wird erstmals durchgehend 4-farbig gedruckt. Das Kalendarium wurde übersichtlicher gestaltet und mit weiteren Inhalten ergänzt.

 

2012 Übernahme des Solothurner Kalenders durch den Solothurner Rothus Verlag. Sanfte Renovation des Produktes.

 

SoKa_14

2013 Der Solothurner Kalender wird im 160. Jahrgang erstamals vom Solothurner Rothus Verlag herausgegeben. Er behandelt nebst dem Kalendarium mit den Hundertjährigen Kalender die Geschichte der Schifffahrt auf der Aare und dem Bielersee, ein Porträt des Solothurner Originals Paul L. Feser, die Geschichte des Baus der St.-Ursen-Kathedrale und die Solothurner Trachten.

 

2014 Alte Postkarten aus dem Solothurner Land, der Bau der neuen Gondelbahn, die Panoramen vom Weissenstein, ein Porträt der Hundertjährigen Berty Brunner, Oensingen und vieles mehr prägen den 161. Jahrgang.

 

2015 Seit einigen Jahren prägt jeweils im September der Solothurner Chäsmäret an einem Donnerstag die Vorstadt. Wir haben ihn proträtiert. Weiotere Themen sind die Bruderschaften und Zünfte in Solothurn, der Brand des Landhauses 1955, der Bieltor-Kiosk mit der Familie Jenni, sowie die Geschichte der Stadt-Chäsi.

 

SoKa_162016 Ein Jahrgang geht baden. Die spannende Geschichte der Solothurner Badi direkt an der Aare prägt diesen Kalender, die Restauration der Jesuitenkirche sowie die Fragen, was denn nun alles «barock» ist in der «Schönsten Barockstadt» der Schweiz, treibt die Kalenderredaktion um.

 

2017 Die schaurig schöne heilige Clara prägt das Titelbild. Zusammen mit dem heiligen Candidus wurde sie auf dem Estrich des Klosters «Namen Jesu» «wieder entdeckt» und nun im Museum Blumenstein ausgestellt. Zudem finden Sie im Kalender: Seil spleissen am Weissenstein, der nicht ganz alltägliche Transport des Öufi-Bootes von Solothurn über Julier und Bernina auf den Lago di Posciavo, sowie ein Porträt der amtlichen Pilzkontrolleurin Margrit Ryser.

 

SoKa_182018 Die Weissenstein Schwinget ist aus dem Solothuner Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Wir haben sie fotografiert und ihre Geschichte aufgeschrieben. Zudem: Die Geschichte des im Frühjahr 2017 frisch renovierten und neu eröffneten Hotel Krone, das sich jetzt «La Couronne» nennt. Der 5. Neubau des Bürgerspitals Solothurn in den vergangenen 120 Jahren. Die Geschichte der alteingesessenen und erfolgreichen Buchhandlung Lüthy in Solothurn.



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